Der Weg zu deinem Ziel

/ von Nela / Schreibe einen Kommentar

Ein Ziel ist oft schnell und einfach gesetzt. Viel schwieriger ist es aber, einen Weg bzw. ein Vorgehen zu entwickeln um dieses Ziel auch zu erreichen. Du willst Muskeln aufbauen und stärker werden? Endlich 30 Minuten laufen können oder Abnehmen? Das sind große Ziele aber wie kannst Du deinen Weg dahin am besten gestalten?

Die Ziele mögen unterschiedlich sein und somit auch der Weg dorthin. Oder mehrere Wege zu deinem Ziel. Aber für die Erstellung des individuellen Schlachtplan habe ich mittlerweile eine Stategie entwickelt, der mir enorm viel weiterhilft. Villeicht ist das auch etwas für dich! Es geht dabei nicht nur um die Lösungsfindung an sich sondern auch darum, diesen Weg möglichst effizient und Nachhaltig zu gestalten. Natürlich kann eine „Einfach und irgendwie“ Mentalität dich auch irgendwie dahin bringen. Aber ich finde es deutlich sinnvoller, sich im Vorfeld
schon Gedanken zu machen und auch Alternativen im Hinterkopf zu haben, wenn etwas doch nicht wie geplant funktioniert.
Der Weg zum Ziel
Der Weg zum Ziel ist ein Prozess aus vier Phasen, die nacheinander abgearbeitet und aufeiander aufbauen.

1. Definition – Was will ich?

Für dein Ziel hast Du dich schon entschieden. Ist dieses Ziel für dich erreichbar und auch realistisch? Unrealistisch wären innerhalb eines Monats z.B. 10kg abzunehmen oder 10kg Muskeln aufzubauen. Realistsich wäre dann zu sagen, ich möchte 10kg abnehmen und das innerhalb der nächsten 6 Monate. Es geht leider alles nicht immer so schnell, wie man es gerne möchte und das sollte man bei der Zielsetzung auch bedenken.
Vielleicht hast du aber auch ein sehr großes Ziel. Dann ist es sinnvoll, sich erstmal Teilziele zu stecken und jedes Teilziel nachfolgend zu realisieren. Wenn dein großes Ziel es ist 20kg abzunehmen, dann versuche als erstes 5kg weniger erreichen zu wollen und dann die nächsten 5kg. Das wird dir auch bei der Umsetzung dabei helfen, am Ball zu bleiben.
Sich mehrere Ziele setzten und diese gleichzeitig erreichen zu wollen ist wenig sinnvoll oder auch gar nicht möglich. Klassisches Beispiel ist hier Muskeln aufbauen ung gleichzeitig Fett abbauen. Beides widerspricht sich und somit musst du dich entscheiden, welches Ziel du als erstes erreichen möchtest und anschließend das andere erreichen zu können. Priorisiere deine Ziele!
Und zu guter letzt: Visualisiere deine Ziele! Auch das wird dir bei der Umsetzung von großer Hilfe sein. Habe ein konkretes Bild vor Augen!

2. Information – Was brauche ich dafür?

Loszulegen ohne zu Wissen, wie man es am Besten macht, ist ineffizient, ein Zeitfresser, bringt dich gar nicht voran oder wirft dich vielleicht sogar zurück. Daher ist der nächste Schritt erstmal zu schauen, was ich tun muss um mein Ziel zu erreichen. Wenn du völlig unbedarft in dieser Hinsicht bist, ist dieser Schritt unabdingbar. Aber auch wenn du auf einem Gebiet schon viel Wissen hast, lohnt es sich zu schauen, ob es nicht vielleicht auch andere oder gar neue Möglichkeiten gibt. Es ist aber auch sehr hilfreich in erfahrung zu bringen, wie andere ähnliche Ziele erreicht haben und sich davon inspirieren zu lassen. Informationsquellen sind das Internet. Für jede Fragestellung wird es eine Vielzahl von Informationen geben. Und das zumeist kostenlos. Es lohnt sich aber auch definitiv nach entsprechender Fachliteratur zu suchen. Wie oben schon geschrieben, bringe in Erfahrung, wie andere es geschafft haben und hole dir Tipps. Ein guter Coach kann hier auch eine gute Hilfe sein!
In diesem Schrit wirst du nun eine Menge an Information gesammelt haben. Diese Information muss nun bewertet werden. Schaue, ob dieser Weg für dich geeignet ist oder nicht ein anderer Weg doch für dich sinnvoller sein würde. Was toll für andere funktioniert, muss nicht für dich funktionieren.

3. Planung – Das soll der Weg sein

Auf Grundlage deiner gesammelten Informationen wird im diesen Schritt ein Plan aufgestellt. Dein Fahrplan für die nächste Zeit. Durch deine Recherche weißt du jetzt, was zu tun ist. Ist die eine oder andere Aufgabe sehr groß, zerteile diese in Unteraufgaben. Dieser Plan enthält nicht nur die Dinge die erledigt werden müssen, sondern auch eine zeitliche Planung. Deine Aufgaben werden also in eine zeitliche Abfolge gebracht. Solltest du keinen ‚Termindruck‘ haben, empfielt es sich immer etwas mehr Zeit einzuplanen. Der Faktor 1,5 ist hier ein guter Richtwert und hast auch somit einen kleinen Puffer.
Bei deiner Planung solltest du auch bedenken, dass du nicht die idealen Umstände haben wirst sondern auch Dinge wie Beruf, Krankheit oder sonstige Dinge immer mal dazwischen kommen können. Genauso solltest du deine eigenen Bedürfnisse berücksichtigen. Ein Vorgehen dass für andere funktioniert kann für dich nicht ideal sein, weil du andere Beedürfnisse und Vorlieben hast.

Neben der Möglichkeit, selber einen Plan zu entwickeln, kannst du natürlich auch auf einen fertigen Plan zurückgreifen. Das Internet bietet für jedes Ziel den richtigen Plan. Dieser Plan sollte dann auch zu dir passen. Diese Pläne sind oft sehr starr und auch wenig persönlich und es können dann auch nur kleine Anpassungen an persönliche Vorlieben gemacht werden. Aber sie haben den Vorteil, dass die auch sehr viel Planung abgenommen wird. Willst du individuelle Pläne bekommen, die auf die zugeschnitten sind, solltest du dich an einen Coach wenden.

4. Umsetzung – Jetzt geht’s los

Bis hierhin war eigentlich alles noch relativ einfach, die Umsetzung kann durchaus der schwierigste Teil deines Abenteues werden.
Du hast einen Plan, dieser sollte auch eingehalten werden! Der beste Plan wird dir nichts nützen, wenn doch immer wieder abgewichen wird. Am Ende hast du dann nicht das gewünschte Ergebnis oder das Erreichen deines Zieles wird länger dauern.
Geduld ist eine Tugend. Erwarte nicht, innerhalb kürzester Zeit schon Ergebnisse zu sehen. Da ist Durchhaltevermögen gefragt, aber die Ergebnisse werden kommen, wenn du dich an deinen Plan hälst. Manchmal tut sich aber auch recht schnell was, dann ist aber wieder Stillstand. Auch hier heißt es wieder: Durchhalten! Stellst du für dich fest, dass du den Plan doch nicht erfüllen kannst, mache für dich die richtigen Anpassungen. Das kann der Fall sein, wenn sich deine Zielsetzung geändert hat oder du auf äußere Umstände reagieren musst.
Solltest du doch feststellen, dass du so wirklich nicht zum Zeil kommst, verstehe das nicht als Scheitern. Stecke dann nicht den Kopf in Sand. Auch daraus kannst du sehr viel lernen und weisst für deine nächste Umsetzung was du verbessern kannst. Scheitern ist keine Schande, Aufgeben schon!
Habe dein Zeil immer vor Augen! Insbesondere das Bild und die Vorstellung davon, die du dir Anfangs gemacht hast! Das wird dich motivieren, dran zu bleiben! Aber auch etwas Motivation von außen kann immer helfen.
Aber vielleicht gehörst du auch zu den Glücklichen, deren Weg zum Ziel zu einer tollen Reise wird und dir jeder Schritt einfach fällt!

Zielsetzung, Information, Planung und Umsetzung – das sind die wichtigsten Grundsteine um effizeint gesteckte Ziele zu erreichen. Neben diesen vier Schritten und deiner Motivation hast du alle Werkzeuge in der Hand, deinen Weg zum Ziel erfolgreich zu bestreiten!

Weg zum Ziel

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